Nubart Team
IT-Entwicklung
So holen Sie das Beste aus Nubart LIVE auf Ihrer Gruppenreise heraus
Bei einer mehrtägigen Reise oder Studienfahrt müssen Sie Ihre Gruppe informieren, während die Umgebung oft alles andere als ruhig ist – auf belebten Straßen, an stark besuchten Orten oder in weitläufigen Außenbereichen. Nubart LIVE überträgt die Stimme des Guides direkt auf die Smartphones aller Teilnehmer. Optional können Sie auch eine KI-Live-Übersetzung hinzufügen, wenn nicht alle Reisenden dieselbe Sprache sprechen.
Die Grundausstattung ist einfach: ein Guide, ein Smartphone und die Smartphones der Teilnehmer. Sobald Sie jedoch die KI-Übersetzung einsetzen, wird ein Faktor besonders wichtig: die Qualität des Audiosignals, das in das System gelangt. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Reise – mit oder ohne Übersetzung – optimal vorbereiten.
Warum ein Gruppenführungssystem auf Reisen sinnvoll ist
In Städten ist es oft sehr laut. Ohne geeignete technische Unterstützung müssen Guides ihre Stimme anheben oder sogar rufen, damit alle Mitglieder der Gruppe sie verstehen können. In einigen besonders stark frequentierten Städten oder in engen Straßen sind Gruppenführungssysteme außerdem vorgeschrieben, um die Lärmbelastung für Anwohner zu reduzieren. Auch in vielen Museen ist der Einsatz von Tourguide-Systemen Pflicht.
Herkömmliche Systeme sind allerdings teuer, schwer und müssen gereinigt, geladen und gewartet werden. Für viele Guides, die nur gelegentlich Gruppen führen, lohnt sich eine solche Ausstattung daher kaum.
Für gelegentliche Gruppenführungen, Schul- und Studienfahrten bietet Nubart LIVE eine leichte und unkomplizierte Alternative. Außerdem ist Nubart LIVE deutlich günstiger als herkömmliche Funkführungssysteme und wartungsfrei, da sowohl der Guide als auch die Teilnehmer ihre eigenen Smartphones verwenden.
Das Mikrofon: für die Sprachübertragung optional, für KI-Übersetzung unverzichtbar
Wenn Sie Nubart LIVE lediglich verwenden, damit alle Teilnehmer den Guide gut hören können, reicht das integrierte Mikrofon des Smartphones aus. Besonders komfortabel ist diese Lösung allerdings nicht: Sie müssen das Smartphone während der gesamten Führung relativ nah an den Mund halten. Das wird schnell unpraktisch, sobald Sie die Hände frei brauchen – etwa um auf etwas zu zeigen, Tickets zu verteilen oder die Gruppe im Blick zu behalten. Außerdem nimmt das integrierte Mikrofon mehr Umgebungsgeräusche auf. Wir empfehlen deshalb ein Headset oder ein USB-Mikrofon, möglichst mit gerichteter (unidirektionaler) Aufnahmecharakteristik, da dadurch die Stimme des Guides gegenüber Geräuschen aus anderen Richtungen stärker hervorgehoben wird.
Wenn Sie die KI-Live-Übersetzung verwenden, gehört ein gutes Mikrofon zur unverzichtbaren Grundausstattung. Je klarer und gezielter die Stimme des Guides aufgenommen wird, desto besser kann das System sie transkribieren und anschließend übersetzen – und das wirkt sich direkt auf das aus, was Ihre Reisenden hören.
Bei KI-Übersetzung ist die Audioqualität entscheidend
Bevor das System Ihre Worte übersetzen kann, muss es sie zunächst transkribieren. Anders als ein Mensch, der direkt neben Ihnen steht, kann eine KI Schwierigkeiten haben, Ihre Stimme von Wind, Hintergrundgeräuschen, Gesprächen anderer Personen oder einer zu großen Entfernung zum Smartphone zu unterscheiden. Ein klares Audiosignal schafft daher die beste Grundlage für eine möglichst genaue Transkription und Übersetzung.
Nubart LIVE zeigt neben den Bedienelementen des Guides einen Audioqualitätsindikator in Echtzeit an: Grün bedeutet, dass das Signal gut ist; Gelb oder Rot weist darauf hin, dass etwas die Audioqualität beeinträchtigt. Werfen Sie insbesondere bei aktivierter Übersetzung gelegentlich einen Blick darauf, während Sie sprechen.
Die KI-Übersetzung ist optional und wird bei der Buchung hinzugefügt. Abgerechnet werden nur die Minuten, in denen ein Guide tatsächlich spricht und die Übersetzung aktiviert ist – und zwar pro aktivem Guide, nicht pro Teilnehmer. Ob also zehn Personen in Ihrer Gruppe die Übersetzung nutzen oder nur eine, macht für die Kosten keinen Unterschied. Die Teilnehmer wählen ihre gewünschte Sprache selbst, wenn sie ihre Karte scannen. Derzeit werden mehr als 35 Sprachen unterstützt.
Testen Sie die komplette Ausstattung vor Ihrer Reise
Nubart stellt Ihnen gerne ein kostenloses Testkit zur Verfügung, hier können Sie ein kostenloses Nubart LIVE Testkit anfordern. Testen Sie das System möglichst unter Bedingungen, die Ihrer Reise entsprechen – bei einer Outdoor-Führung also auch im Freien – und verwenden Sie dasselbe Smartphone und Mikrofon, das Sie später einsetzen möchten. So können Sie sicherstellen, dass die Browser-Berechtigungen korrekt eingestellt sind und ein externes Mikrofon tatsächlich erkannt wird. Wenn Sie die KI-Übersetzung verwenden möchten, testen Sie diese ebenfalls und nicht nur die normale LIVE-Übertragung. So wissen Sie bereits vor der Reise, wie das System mit Ihrer Stimme und den Umgebungsbedingungen zurechtkommt.
Internetverbindung und Smartphone des Guides
Nubart LIVE überträgt die Audiosignale über das Internet und benötigt daher immer dann eine aktive Verbindung, wenn der Guide spricht. Mit WLAN funktioniert LIVE problemlos. Bei einer Führung im Freien werden Sie jedoch irgendwann auf mobile Daten angewiesen sein, und die Netzabdeckung ist nicht überall gleich gut. Prüfen Sie deshalb vor der Reise die Mobilfunkabdeckung. Kostenlose Karten wie beispielsweise nPerf zeigen die Netzabdeckung der verschiedenen Anbieter. Wenn Sie das Signal verlieren, gehen Sie einfach an einen Ort mit besserer Abdeckung. Sobald wieder eine Internetverbindung besteht, wird die Verbindung zu Nubart LIVE automatisch wiederhergestellt.
Eine kurze Verzögerung zwischen dem Sprechen des Guides und der Wiedergabe bei den Teilnehmern – typischerweise weniger als eine Sekunde – ist bei internetbasierten Live-Audiosystemen normal und kein Anzeichen für ein Problem. Eine deutlich längere Verzögerung deutet meist auf die Internetverbindung oder die Leistung des Smartphones des Guides oder auf eine schwächere mobile Verbindung bei einzelnen Teilnehmern hin.
Das Smartphone des Guides übernimmt die anspruchsvollsten Aufgaben – die Übertragung und bei aktivierter Übersetzung zusätzlich die Verarbeitung des Audios. Verwenden Sie daher für den Guide ein relativ modernes Smartphone mit einem leistungsfähigen Prozessor. Die Smartphones der Teilnehmer müssen dagegen nicht besonders leistungsstark sein; selbst ältere Geräte eignen sich problemlos zum Zuhören.
Ein mobiler WLAN-Hotspot für die ganze Gruppe
In vielen Gruppen gibt es Teilnehmende ohne lokale SIM-Karte oder solche, denen bei der Nutzung ihrer eigenen mobilen Daten Roaming-Gebühren entstehen würden. Ein mobiler WLAN-Hotspot löst das für alle auf einmal: Der Guide führt den Hotspot mit einer lokalen Prepaid-SIM-Karte mit sich, die Teilnehmenden verbinden sich damit wie mit jedem anderen WLAN und schalten das Roaming auf ihren eigenen Smartphones aus. So entstehen niemandem Datenkosten.
Nubart LIVE funktioniert mit jedem handelsüblichen Hotspot-Gerät und jeder SIM-Karte, Sie können also frei wählen, was zu Ihrem Budget und Ihrem Reiseziel passt. Zudem ist die ganze Gruppe damit über eine einzige Verbindung angebunden, die Sie selbst ausgewählt und getestet haben – statt von der Netzabdeckung oder dem Roaming-Tarif abhängig zu sein, den das Smartphone jedes einzelnen Teilnehmers gerade mitbringt.
So erkennt das System Ortsnamen und Fachbegriffe zuverlässiger
Wie jedes KI-basierte Spracherkennungssystem kann auch Nubart LIVE gelegentlich Schwierigkeiten mit ungewöhnlichen Ortsnamen oder speziellen Fachbegriffen haben. Das ist eine allgemeine Einschränkung der KI-Spracherkennung und keine Besonderheit von Nubart. Bei einem ersten, unvorbereiteten Test kann dies häufiger vorkommen als bei einer tatsächlichen Führung.
Wenn Sie nach einem Test eine echte Tour durchführen möchten, stellen Sie uns daher gerne Ihr Skript, Ihre Broschüre oder andere Unterlagen zur Verfügung, die Informationen über die Route und die verwendeten Begriffe enthalten. Unser Team kann diese Informationen nutzen, um dem System im Vorfeld zusätzlichen Kontext zu geben. Dadurch kann es Ihre spezifischen Ortsnamen und Fachbegriffe während der eigentlichen Führung zuverlässiger erkennen.
Mehrtägige Reisen: Verwenden Sie dieselben Karten weiter
Die Nubart-Karten sind nicht übertragbar, können aber wiederverwendet werden. Sie müssen Ihren Teilnehmern daher nicht jeden Tag eine neue Karte geben. Jede Person sollte einfach während der gesamten Reise dieselbe Karte verwenden. Bitten Sie die Teilnehmer am besten, ihren Namen auf die Karte zu schreiben und sie während der gesamten Reise bei sich zu tragen.
Wir empfehlen außerdem, die Gruppe auf dem Smartphone des Guides geöffnet zu lassen. So müssen Sie am nächsten Tag nicht erneut alle QR-Codes der Teilnehmer scannen.
Wenn mehrere Personen dieselbe Gruppe führen
Es kann immer nur ein Smartphone gleichzeitig an eine bestimmte Gruppe übertragen. Sie können das Smartphone daher zwischen den Guides weitergeben, ein externes Mikrofon anschließen und dieses weiterreichen oder ein zweiteiliges kabelloses Lavalier-Mikrofon verwenden (typischerweise für etwa 15–25 Euro). Damit können zwei Personen sprechen, ohne ständig etwas weitergeben zu müssen. Wenn Sie ein kabelloses Mikrofon verwenden, testen Sie die komplette Ausstattung unbedingt vorher. Firefox funktioniert erfahrungsgemäß besonders zuverlässig mit Bluetooth-Audiogeräten. Ausführliche Informationen zur Einrichtung und Fehlerbehebung bei kabellosen Mikrofonen finden Sie in unseren Anweisungen für Nubart LIVE.
Bei langen Führungen: Ladegerät oder Powerbank mitnehmen
Die kontinuierliche Nutzung des Smartphones belastet den Akku des Guides stärker als im normalen Alltag, insbesondere weil Nubart LIVE den Bildschirm aktiv hält. Nehmen Sie bei längeren Führungen deshalb eine voll geladene Powerbank oder das Ladegerät des Smartphones mit. Stellen Sie die Bildschirmhelligkeit so niedrig ein, wie es für Sie angenehm ist, um den Akku zu schonen. Sperren Sie den Bildschirm, wenn Sie LIVE gerade nicht aktiv verwenden, und erinnern Sie auch Ihre Teilnehmer daran, dies nach Ende der Führung zu tun.
Wenn Sie LIVE lediglich verwenden, damit der Guide besser zu hören ist, wird ein externes Mikrofon empfohlen, ist aber nicht zwingend erforderlich. Wenn Sie hingegen die KI-Live-Übersetzung einsetzen, gehört ein Mikrofon zur unverzichtbaren Grundausstattung: Je klarer und stärker isoliert die Stimme des Guides aufgenommen wird, desto besser kann die KI sie transkribieren und übersetzen. Wenn Sie dies berücksichtigen, steht einer reibungslosen Nutzung von Nubart LIVE vom ersten bis zum letzten Reisetag nichts im Wege. Gute Reise!
Noch nicht mit Nubart LIVE vertraut? Fordern Sie ein kostenloses Testkit an – es enthält 30 Minuten KI-Übersetzung, damit Sie das System vor der Buchung mit Ihrer eigenen Gruppe testen können:
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